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Glossar

Was ist llms.txt?

Stand:

Kurz erklärt

llms.txt ist ein inoffizieller Vorschlag für eine Markdown-Datei im Hauptverzeichnis einer Website, die Sprachmodellen eine Übersicht über wichtige Inhalte gibt. Google hat erklärt, dass die Google-Suche solche Dateien nicht nutzt.

Die llms.txt wird oft in einem Atemzug mit KI-Sichtbarkeit genannt. Der Vorschlag ist jedoch kein Standard, und große Anbieter haben seine Wirkung nicht bestätigt. Dieser Eintrag ordnet nüchtern ein.

Was ist eine llms.txt?

Die llms.txt ist ein inoffizieller Vorschlag, den die Website llmstxt.org beschreibt. Gedacht ist eine Datei im Markdown-Format unter /llms.txt, die Titel, eine Kurzbeschreibung und Links zu wichtigen Seiten enthält, damit Sprachmodelle Inhalte leichter erfassen. Es handelt sich nicht um eine Norm wie die robots.txt.

Nutzt Google die llms.txt?

Nein, nach eigener Aussage nicht. In der Dokumentation zur Optimierung für generative KI-Suche schreibt Google, dass Sie keine neuen maschinenlesbaren Dateien, KI-Textdateien oder Markdown-Dateien anlegen müssen, um in der Google-Suche zu erscheinen, da die Google-Suche sie selbst nicht verwendet. Als Ranking-Signal ist die Datei für Google damit nicht belegt. Für andere Anbieter von KI-Systemen haben wir keine verlässliche Bestätigung gefunden.

Schadet eine llms.txt?

Google schreibt, es sei in Ordnung, solche Dateien anzulegen und zu pflegen. Der Aufwand besteht darin, die Datei aktuell zu halten, denn veraltete Angaben nützen niemandem. Ein Vorteil in der Google-Suche ist dadurch nicht zu erwarten.

Wann kann sie dennoch sinnvoll sein?

Manche Entwickler und Werkzeuge lesen die Datei, etwa um Dokumentation für Programmierassistenten bereitzustellen. Für eine Firmenwebsite, die in Google gefunden werden soll, hat sie nach heutigem Stand keinen belegten Nutzen.

Wichtiger sind die Grundlagen: erreichbare Seiten, klare Texte und eine bewusst gesetzte robots.txt. Eine Einordnung dazu finden Sie im Eintrag GEO.

Falls Sie eine solche Datei anlegen, behandeln Sie sie als zusätzliches Angebot und nicht als Maßnahme mit zugesagter Wirkung. Verweisen Sie darin nur auf Seiten, die öffentlich sein sollen, und prüfen Sie sie bei jeder größeren Änderung der Website.

Welche Quellen belegen das?

Primärquellen zum Nachlesen: