Rechner
Website-Kostenrechner: Was kostet Ihre Website über die Jahre?
Kurz erklärt
Der Rechner addiert die einmaligen Kosten für die Erstellung und alle laufenden Kosten über die Jahre, in denen Sie die Website nutzen. So lassen sich Angebote vergleichen, die unterschiedlich aufgebaut sind. Er arbeitet nur mit Ihren eigenen Zahlen und nennt keine Preise.
Tragen Sie die Zahlen aus Ihrem Angebot oder Ihrer bisherigen Abrechnung ein. Alle Beträge sind gleich zu behandeln, also entweder alle netto oder alle brutto. Die Felder starten bei 0, damit keine Beispielzahl wie ein Preis wirkt.
So wird gerechnet
- Laufende Kosten pro Jahr =
Hosting × 12 + Domains + Lizenzen + Pflegestunden × 12 × Stundensatz - Gesamtkosten über die Nutzungsdauer =
Erstellung + Nutzungsdauer × laufende Kosten pro Jahr - Durchschnitt pro Monat =
Gesamtkosten ÷ (Nutzungsdauer × 12)
Was berechnet der Website-Kostenrechner?
Er berechnet, was eine Website über ihre gesamte Nutzungsdauer kostet, und nicht nur, was die Erstellung kostet. Dazu addiert er die einmaligen Kosten und die laufenden Kosten für Hosting, Domains, Lizenzen und Pflege über die gewählte Zahl von Jahren. Der Monatsdurchschnitt macht Angebote mit Einmalpreis und Angebote mit Monatsmiete vergleichbar.
Die Formeln stehen unter dem Rechner im Abschnitt „So wird gerechnet“. Gerundet wird erst bei der Anzeige auf ganze Euro.
Warum nennt der Rechner keine Preise für eine Website?
Weil der Preis vor allem vom Umfang abhängt: Anzahl der Seiten, Sprachen, Texte und Bilder, Funktionen wie Shop, Buchung oder Formulare und die Frage, wer die Inhalte liefert. Ein Pauschalwert ohne diese Angaben wäre geraten. Der Rechner hilft deshalb dort, wo Sie echte Zahlen haben: beim Vergleich von Angeboten und bei der Planung der Folgekosten.
Was eine Website typischerweise ausmacht und welche Fragen Sie vor einem Angebot klären sollten, beschreibt der Ratgeber zu den Kosten einer Website.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Fünf Posten fallen fast immer an: Hosting, Domain, Lizenzen, Pflege und gelegentliche inhaltliche Änderungen. Am häufigsten unterschätzt wird die Pflege, also Updates, Sicherungen und die Behebung von Fehlern, besonders bei Systemen mit vielen Erweiterungen.
| Posten | Was dazugehört | Wovon es abhängt |
|---|---|---|
| Hosting | Webspace oder Server, oft mit E-Mail-Postfächern und SSL-Zertifikat | Paket, Speicher, Besucherzahl |
| Domains | Jährliche Gebühr je Domain, auch für Zusatz-Endungen und Weiterleitungen | Anzahl und Endungen |
| Lizenzen und Dienste | Kostenpflichtige Themes und Plugins, Formular- oder Buchungsdienste, Schriftarten, Bildrechte | Funktionsumfang |
| Pflege und Updates | Updates von System und Erweiterungen, Sicherungen, Prüfung nach Updates | System und Zahl der Erweiterungen |
| Inhaltliche Änderungen | Neue Seiten, Texte, Bilder, Rechtstexte | Wie oft sich Ihr Angebot ändert |
Für inhaltliche Änderungen können Sie die geschätzten Stunden im Feld „Pflege und Updates“ mit einrechnen.
Wie vergleiche ich zwei Website-Angebote?
Rechnen Sie jedes Angebot mit derselben Nutzungsdauer durch und vergleichen Sie den Monatsdurchschnitt. Erst dann sehen Sie, ob ein niedriger Einmalpreis durch höhere laufende Kosten ausgeglichen wird. Prüfen Sie außerdem, was nach Vertragsende mit Website und Domain geschieht.
Fragen für den Vergleich:
- Wem gehören Domain, Texte, Bilder und Quellcode nach Vertragsende?
- Sind Updates und Sicherungen im Preis enthalten oder werden sie nach Aufwand berechnet?
- Welche Lizenzen laufen auf wen, und was kosten sie ab dem zweiten Jahr?
- Ist die Website bei Mietmodellen nach Ende der Laufzeit weiter nutzbar?
- Sind Rechtstexte, Datenschutzhinweise und Barrierefreiheit Teil des Angebots?
Wie sieht ein Rechenbeispiel aus?
Ein Beispiel mit runden, frei gewählten Zahlen, die keine Preise von SaracAI darstellen: Erstellung 2.000 €, Hosting 10 € im Monat, Domains 20 € im Jahr, keine Lizenzen, eine Stunde Pflege im Monat zu 60 €, Nutzungsdauer 4 Jahre. Laufend sind das 120 + 20 + 0 + 720 = 860 € pro Jahr, insgesamt 2.000 + 4 × 860 = 5.440 € und im Schnitt rund 113 € pro Monat.
Das Beispiel zeigt den typischen Effekt: Über vier Jahre macht die Pflege in diesem Fall mehr aus als die Erstellung. Wer ein System mit wenig Pflegeaufwand wählt, etwa eine statische Website ohne Erweiterungen, senkt vor allem diesen Posten.
Was berücksichtigt der Rechner nicht?
Er rechnet nicht mit Preissteigerungen, Zinsen oder steuerlicher Abschreibung, und er kennt keine Kosten für Werbung, Texterstellung im großen Umfang oder einen späteren Relaunch. Für eine erste Planung und den Vergleich von Angeboten genügt das. Für die Buchhaltung klären Sie die Behandlung mit Ihrer Steuerberatung; diese Seite ist keine Steuerberatung.
Wie viel Zeit wiederkehrende Aufgaben rund um Ihre Website oder andere Abläufe binden, rechnet der Rechner für den Zeitaufwand wiederkehrender Aufgaben aus.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website ungefähr?
Das hängt vor allem vom Umfang ab: Seitenzahl, Sprachen, Funktionen und wer Texte und Bilder liefert. Seriös lässt sich ein Betrag erst mit diesen Angaben nennen. Der Rechner zeigt Ihnen, was ein konkretes Angebot über die gesamte Nutzungsdauer kostet.
Sollte ich netto oder brutto rechnen?
Einheitlich. Unternehmen mit Vorsteuerabzug rechnen in der Regel netto, Privatpersonen und Kleinunternehmer brutto. Wichtig ist nur, dass alle Felder gleich behandelt werden.
Welche Nutzungsdauer ist realistisch?
Viele Websites werden nach einigen Jahren grundlegend überarbeitet, weil sich Angebot, Design oder Technik ändern. Rechnen Sie zum Vergleich mehrere Laufzeiten durch, etwa drei und fünf Jahre.
Ist eine gemietete Website günstiger?
Das zeigt erst die Rechnung über die gleiche Laufzeit. Tragen Sie bei Mietmodellen die Monatsrate als Hosting ein und die Einrichtungsgebühr als Erstellung. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Website nach Vertragsende Ihnen gehört.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser und sendet keine Daten.