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Leistung

App-Entwicklung für Android und iOS

Stand:

Kurz erklärt

Eine App entsteht in vier Schritten: Konzept, Entwicklung, Test und Veröffentlichung im Store. SaracAI entwickelt Apps für Android und iOS und hat eigene Apps in beiden Stores veröffentlicht. Die Veröffentlichung gehört zur Arbeit dazu, denn eine freigegebene App ist noch nicht automatisch für Nutzer auffindbar.

Eine App lohnt sich dann, wenn sie eine Aufgabe für Ihre Kunden oder Ihr Team schneller erledigt als eine Website. SaracAI entwickelt Apps für Android und iOS und kümmert sich auch um den Teil, an dem viele Projekte hängen bleiben: die Veröffentlichung in Google Play und im App Store.

Leistungen in diesem Bereich

Wie lasse ich eine App entwickeln?

Am Anfang steht eine klare Beschreibung der Aufgabe, die die App lösen soll, und der Nutzer, die sie verwenden. Daraus entstehen ein Funktionsumfang für die erste Version, die Entwicklung, ein Testlauf mit echten Geräten und zum Schluss die Einreichung in den Stores.

Ablauf in fünf Schritten

  1. Konzept: Welche Aufgabe löst die App, für wen, und was gehört in die erste Version? Alles, was nicht zwingend nötig ist, kommt auf eine Liste für spätere Versionen.
  2. Technikentscheidung: Eine gemeinsame Codebasis für Android und iOS oder getrennte native Apps. Bei den meisten Firmen-Apps passt eine gemeinsame Codebasis mit Flutter.
  3. Entwicklung: Oberfläche, Logik, Anbindung an Server oder bestehende Systeme, bei Bedarf Abos und Käufe im Store.
  4. Test: Prüfung auf echten Geräten und in den Testkanälen der Stores. Bei neuen privaten Entwicklerkonten verlangt Google vor der ersten Veröffentlichung einen geschlossenen Test (Quelle: Play Console-Hilfe).
  5. Veröffentlichung: Store-Eintrag, Datenschutzangaben, Altersfreigabe, Länder und Preise. Danach der Nachweis, dass die App öffentlich abrufbar ist.

Was unterscheidet eine App von einer Website?

Eine App wird installiert und kann direkt auf Funktionen des Geräts zugreifen, etwa Kamera, Standort, Benachrichtigungen oder Speicher für die Offline-Nutzung. Eine Website läuft im Browser, ist sofort ohne Installation erreichbar und wird von Suchmaschinen gefunden.

MerkmalAppWebsite / Web-App
Installationüber Play Store oder App Storekeine, Aufruf im Browser
GerätefunktionenKamera, Benachrichtigungen, Offlineeingeschränkt, je nach Browser
AuffindbarkeitSuche im StoreGoogle und KI-Suche
BezahlungKäufe und Abos über den Store möglicheigener Zahlungsanbieter
Prüfung vor Veröffentlichungja, durch Google und Applenein

Oft ist die Antwort beides: eine Website, die gefunden wird, und eine App für die Kunden, die regelmäßig wiederkommen. Wie Sie dabei im Netz sichtbar werden, steht unter SEO und KI-Sichtbarkeit.

Welche Apps hat SaracAI selbst veröffentlicht?

SaracAI betreibt über 30 eigene Apps im Google Play Store (Stand Oktober 2026) und die App ScanLoot für Android und iOS. Diese Apps wurden von der Idee bis zur Veröffentlichung selbst gebaut, eingereicht und betreut.

Beispiele

  • ScanLoot: Karten-Scanner-App für Android und iOS, erkennt Sammelkarten über die Kamera, mit eigenem Server und Abos. Im App Store abrufbar.
  • AboRadar: zeigt Abos und Fixkosten im Überblick und erinnert vor der Kündigungsfrist (Google Play).
  • GarantieBon: scannt Kassenbons und erinnert vor dem Ablauf einer Garantie (Google Play).
  • AutoFrist: erinnert an HU-Termin, Ölwechsel und Service (Google Play).
  • MelderCheck: unterstützt Prüfung und Wartung von Rauchmeldern mit Protokoll (Google Play).

Eigene Apps sind kein Kundenprojekt, zeigen aber den vollständigen Weg: Entwicklung, Prüfung durch Google und Apple, Abos, Datenschutzangaben und die laufende Pflege nach Richtlinienänderungen.

Mit welcher Technik werden die Apps gebaut?

Überwiegend mit Flutter, einem Framework von Google, mit dem eine einzige Codebasis Android- und iOS-Apps erzeugt. Für reine Android-Apps kommt auch Kotlin zum Einsatz, für einzelne Projekte React Native.

Flutter unterstützt laut offizieller Dokumentation Android, iOS, Web und Desktop. Für eine Firmen-App heißt das: eine Oberfläche, eine Logik, zwei Stores. Wann native Entwicklung trotzdem sinnvoller ist, erklärt der Ratgeber Flutter oder native Entwicklung?.

Was im Hintergrund dazukommt

  • Server und Datenbank: für Konten, Synchronisierung oder Bilderkennung, wie bei ScanLoot
  • Abos und Käufe: über die Kaufsysteme von Google und Apple, verwaltet mit RevenueCat
  • Schnittstellen: Anbindung an bestehende Systeme, damit Daten nicht doppelt gepflegt werden. Mehr dazu unter KI-Automatisierung.

Was kostet eine App-Entwicklung?

Die Kosten hängen vor allem vom Funktionsumfang, der Zahl der Plattformen und der Anbindung an Server oder bestehende Systeme ab. Eine feste Zahl ohne Konzept wäre unseriös; nach einem ersten Gespräch erhalten Sie ein Angebot für die erste Version.

Die wichtigsten Kostentreiber:

  • Anzahl der Bildschirme und Abläufe in der App
  • eigener Server, Benutzerkonten und Datenbank
  • Bezahlfunktionen, Abos und Käufe im Store
  • Kamera, Bilderkennung oder Ortung
  • Anbindung an vorhandene Software
  • Pflege nach dem Start

Wie sich Marktpreise zusammensetzen, erklärt der Ratgeber Was kostet eine App-Entwicklung?. Wie lange die einzelnen Schritte typischerweise brauchen, steht in Wie lange dauert eine App-Entwicklung?.

Was passiert nach der Veröffentlichung?

Nach dem Start beginnt die Pflege: Fehlerberichte auswerten, Updates einspielen und neue Anforderungen der Stores erfüllen. Google Play verlangt zum Beispiel, dass neue Apps und Updates eine aktuelle Android-Version als Ziel angeben, sonst werden Updates nicht angenommen.

Seit dem 31. August 2026 müssen neue Apps und App-Updates bei Google Play Android 16 (API-Level 36) als Ziel haben (Play Console-Hilfe). Bei Apple kommen regelmäßig neue Pflichtangaben hinzu, etwa zusätzliche Fragen im Fragebogen zur Altersfreigabe. Wer seine App nicht pflegt, kann daher irgendwann keine Updates mehr einreichen.

Typische Pflegeaufgaben

  • Updates für neue Android- und iOS-Versionen
  • Anpassung an neue Richtlinien von Google und Apple
  • Datenschutzangaben im Store aktuell halten
  • Abstürze und Bewertungen auswerten

Warum ist eine freigegebene App manchmal nicht im Store zu finden?

Weil die Freigabe durch Apple oder Google nur einer von mehreren Schritten ist. Länder-Verfügbarkeit, Preisangaben, Verträge für kostenpflichtige Inhalte und die Freigabe der In-App-Käufe sind eigene Einstellungen, die fehlen können, ohne dass der Status der App das anzeigt.

Diese stillen Blocker sind auf der Seite Veröffentlichung in Play Store und App Store einzeln beschrieben. Eine App gilt bei SaracAI erst als veröffentlicht, wenn sie öffentlich im Store abrufbar ist, geprüft über die öffentliche Store-Seite.

Wie starte ich ein App-Projekt?

Beschreiben Sie kurz, welche Aufgabe die App lösen soll und wer sie nutzen wird. Im ersten Gespräch klären wir, ob eine App, eine Web-App oder eine Erweiterung Ihrer Website die bessere Lösung ist.

Schreiben Sie über das Kontaktformular oder an info@saracai.de. Begriffe wie Cross-Platform oder App Store Connect erklärt das Glossar.

Häufige Fragen

Brauche ich ein eigenes Entwicklerkonto?

Für eine Firmen-App ist ein eigenes Konto bei Google Play und im Apple Developer Program empfehlenswert, weil die App dann rechtlich und wirtschaftlich Ihrem Unternehmen gehört. Die Konten legen Sie selbst an; die Entwicklung und Einreichung kann über eine Teamberechtigung erfolgen.

Wer betreut die App nach der Veröffentlichung?

Das wird im Angebot festgelegt. Eine App braucht auch nach dem Start Pflege, weil Google und Apple ihre Anforderungen regelmäßig ändern, etwa die Ziel-API-Version bei Google Play.

Kann eine App mit einer bestehenden Website oder Datenbank verbunden werden?

Ja, über eine Schnittstelle. Die App fragt Daten bei einem Server ab, der wiederum auf Ihre Datenbank oder Ihr System zugreift. So arbeitet auch ScanLoot mit einem eigenen Server im Hintergrund.

Lohnt sich eine App oder reicht eine Web-App?

Eine Web-App reicht, wenn Nutzer nur gelegentlich Inhalte abrufen. Eine echte App lohnt sich, wenn Kamera, Benachrichtigungen, Offline-Nutzung oder Käufe im Store gebraucht werden oder die App täglich genutzt werden soll.

Kann die App Kamera und Bilderkennung nutzen?

Ja. Die eigene App ScanLoot erkennt Sammelkarten über die Kamera. Welche Erkennung im Einzelfall passt, hängt davon ab, was erkannt werden soll und wie genau es sein muss.

Entwickelt SaracAI Apps für Android und iOS?

Ja. Die App ScanLoot ist für Android und iOS veröffentlicht, weitere eigene Apps im Google Play Store.

Können Apps Abos und In-App-Käufe haben?

Ja, belegt in ScanLoot (Abos über RevenueCat).

Brauche ich ein eigenes Entwicklerkonto?

Für die Veröffentlichung braucht es ein Entwicklerkonto beim jeweiligen Store: die Google Play Console für Android und das Apple Developer Program für iOS. Beide sind kostenpflichtig und verlangen Angaben zur Identität. Wer das Konto hält, ist auch Herausgeber der App und im Store sichtbar.

Kann eine App mit einer bestehenden Website oder Datenbank verbunden werden?

Ja. Eine App kann über Schnittstellen (APIs) mit einer Website, einem Shop oder einer Datenbank Daten austauschen. Voraussetzung ist, dass das Backend eine Schnittstelle bereitstellt oder eine geschaffen wird.

Lohnt sich eine App oder reicht eine Web-App?

Eine Web-App läuft im Browser ohne Store, ist schneller zu veröffentlichen und für Aufgaben ohne tiefen Gerätezugriff oft ausreichend. Eine native oder plattformübergreifende App lohnt sich, wenn Kamera, Benachrichtigungen, Offlinebetrieb oder die Präsenz im Store gebraucht werden. Die Entscheidung hängt vom Nutzungsfall ab.

Kann die App Kamera und Bilderkennung nutzen?

Ja, Apps können die Kamera nutzen und Bilder auswerten, auf dem Gerät oder über einen Server mit KI-Modell. SaracAI hat mit ScanLoot eine App für Android und iOS umgesetzt, die Sammelkarten per Kamera erkennt.