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Glossar

Was ist DSGVO?

Stand:

Kurz erklärt

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die EU-Verordnung 2016/679. Sie regelt, unter welchen Bedingungen personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen, und gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten.

Wer Namen, Mailadressen oder Kundendaten verarbeitet, fällt in der Regel unter die DSGVO. Dieser Eintrag gibt einen Überblick über vier zentrale Artikel.

Was regelt die DSGVO?

Sie schützt natürliche Personen bei der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten und ordnet den freien Datenverkehr in der EU. Personenbezogen ist jede Information, die sich auf eine identifizierbare Person bezieht. Verantwortliche sind Unternehmen und Stellen, die über die Verarbeitung entscheiden.

Welche Grundsätze nennt Art. 5?

Art. 5 DSGVO legt die Grundsätze fest. Daten sind rechtmäßig, nach Treu und Glauben und transparent zu verarbeiten. Sie dürfen nur für festgelegte Zwecke erhoben werden, sollen auf das Nötige beschränkt, richtig und nur so lange gespeichert werden, wie es erforderlich ist. Außerdem müssen sie angemessen gesichert sein. Der Verantwortliche muss die Einhaltung nachweisen können.

Wann ist eine Verarbeitung erlaubt?

Art. 6 DSGVO verlangt für jede Verarbeitung eine Rechtsgrundlage. Genannt sind unter anderem die Einwilligung, die Erfüllung eines Vertrags, eine rechtliche Verpflichtung und das berechtigte Interesse. Welche Grundlage passt, hängt vom Einzelfall ab.

Was gilt bei Dienstleistern und Sicherheit?

Verarbeitet ein Dienstleister Daten im Auftrag, regelt Art. 28 den Auftragsverarbeitungsvertrag. Art. 32 verpflichtet zu technischen und organisatorischen Maßnahmen, die dem Risiko angemessen sind, etwa Zugriffsbeschränkung und Verschlüsselung. Beim Einsatz von KI kommen zusätzliche Fragen hinzu, die der Ratgeber zu KI und Datenschutz behandelt.

Dieser Eintrag ist keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen helfen Datenschutzbeauftragte oder Rechtsanwälte.

Neben der Verordnung gibt es nationale Ergänzungen wie das Bundesdatenschutzgesetz. Aufsichtsbehörden der Länder beraten zur Anwendung und prüfen die Einhaltung. Verstöße können zu Maßnahmen der Behörde führen. Für den Alltag hilft ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, das dokumentiert, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden. Es ist die Grundlage für fast jede weitere Frage zum Datenschutz.

Welche Quellen belegen das?