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Glossar

Was ist Prompt?

Stand:

Kurz erklärt

Ein Prompt ist die Eingabe, die ein Sprachmodell erhält, also Aufgabe, Kontext und gewünschte Form der Antwort. Die Qualität der Eingabe beeinflusst die Qualität des Ergebnisses, ersetzt aber keine Prüfung der Ausgabe.

Der Begriff Prompt stammt aus dem Englischen und bedeutet Aufforderung. Im Umgang mit KI bezeichnet er alles, was einem Modell mitgegeben wird, damit es eine Aufgabe erledigt.

Was ist ein Prompt?

Ein Prompt ist der Text, den ein Large Language Model als Ausgangspunkt für seine Antwort verwendet. Das kann eine kurze Frage sein oder eine ausführliche Anweisung mit Beispielen, Dokumenten und Formatvorgaben.

Viele Anbieter unterscheiden zwischen einer Systemanweisung, die Rolle und Regeln festlegt, und der eigentlichen Nutzereingabe.

Woraus besteht ein guter Prompt?

Die Dokumentationen der Anbieter nennen ähnliche Grundsätze: klar und konkret formulieren, Kontext liefern und das gewünschte Ausgabeformat benennen. Beispiele für die erwartete Antwort helfen dem Modell zusätzlich. Je klarer die Aufgabe umrissen ist, desto weniger Spielraum bleibt für Missverständnisse, und desto leichter lässt sich das Ergebnis später prüfen.

  1. Aufgabe eindeutig beschreiben
  2. Notwendigen Hintergrund und Quellen mitgeben
  3. Form der Antwort festlegen, etwa Liste oder Tabelle
  4. Grenzen benennen, etwa dass bei fehlender Grundlage nachgefragt wird

Was ist Prompt Engineering?

Prompt Engineering meint das systematische Entwerfen und Testen solcher Eingaben. Ziel ist, dass ein Modell eine Aufgabe zuverlässig und wiederholbar löst. Weil Modelle ihre Ausgaben auch erfinden können, bleibt die Halluzination ein Risiko, das sich durch gute Formulierung verringern, aber nicht ausschließen lässt.

Die Länge der Eingabe wird in Tokens gemessen und ist begrenzt.

Wo spielen Prompts im Unternehmensalltag eine Rolle?

Überall dort, wo ein Modell Aufgaben übernimmt, etwa beim Zusammenfassen von Mails oder beim Lesen von Belegen. Bei einem KI-Agenten steuern Anweisungen, welche Werkzeuge in welcher Reihenfolge genutzt werden dürfen. Beim SaracAI-Connector, einem MCP-Server für DATEV, E-Mail und OneDrive, der bei einer Steuerkanzlei im Einsatz ist, legen Anweisungen und Werkzeugbeschreibungen fest, was das Modell tun darf und was nicht.

Welche Quellen belegen das?