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Glossar

Was ist Buchungsstapel?

Stand:

Kurz erklärt

Ein Buchungsstapel ist eine Gruppe von Buchungen, die gemeinsam erfasst, geprüft und verarbeitet wird. In DATEV lassen sich Stapel bearbeiten, bis sie festgeschrieben werden. Danach sind die Buchungen nicht mehr veränderbar.

In der Finanzbuchführung werden Buchungen selten einzeln übergeben. Üblich ist es, sie zu Stapeln zu bündeln. Der Eintrag erklärt, was das bedeutet.

Was ist ein Buchungsstapel?

Ein Buchungsstapel fasst zusammengehörige Buchungen zusammen, zum Beispiel alle Eingangsrechnungen eines Monats. Jede Buchung enthält Datum, Betrag, Konto, Gegenkonto und meist einen Verweis auf den Beleg. Das Bündeln erleichtert die Prüfung, weil sich ein Stapel als Ganzes kontrollieren lässt.

Was bedeutet Festschreibung?

Mit der Festschreibung werden Buchungen unveränderlich. Das entspricht dem Grundsatz, dass eine Eintragung nicht so verändert werden darf, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist (§ 239 HGB). Änderungen laufen danach über Korrekturbuchungen. Bis zur Festschreibung bleibt ein Stapel bearbeitbar.

Wie hängen Stapel und Belege zusammen?

Jede Buchung soll durch einen Beleg gestützt sein. Das Belegbild wird deshalb mit der Buchung verknüpft. Gelingt das, lässt sich später von der Buchung zum Beleg springen. Eingänge aus dem Bankkonto werden den Offenen Posten zugeordnet.

Können Buchungen per Schnittstelle in einen Stapel gelangen?

Ja. Das DATEV Entwicklerportal beschreibt Wege, Buchungsdaten programmgesteuert zu übergeben. Der SaracAI-Connector (MCP-Server für DATEV über das Klardaten-Gateway, E-Mail und OneDrive) bucht in unfestgeschriebene Stapel, liest Offene Posten und legt Belege im DATEV-DMS ab. Er ist bei einer Steuerkanzlei im Einsatz. SaracAI tritt dabei nicht als DATEV-Partner auf. Ein Mensch prüft die Buchungen, bevor ein Stapel festgeschrieben wird.

Dieser Eintrag ist keine Rechts- oder Steuerberatung.

In der Praxis entstehen Stapel oft nach Quelle oder Zeitraum, etwa getrennt nach Bankbuchungen, Eingangsrechnungen und Ausgangsrechnungen. Das macht Fehler leichter auffindbar, weil ähnliche Vorgänge beieinanderliegen. Wird ein Fehler vor der Festschreibung entdeckt, lässt er sich direkt im Stapel korrigieren. Danach sind nur noch Gegenbuchungen möglich, die in der Buchführung sichtbar bleiben.

Welche Quellen belegen das?