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Referenz

ScanLoot: eine App, die Sammelkarten per Kamera erkennt

Stand:

Kurz erklärt

ScanLoot ist eine eigene App von SaracAI, die Sammelkarten über die Smartphone-Kamera erkennt. Sie ist mit Flutter für iOS und Android gebaut und nutzt ein eigenes Backend auf Railway. Die Erkennung läuft über ein KI-Modell von Google (Gemini), Abos werden über RevenueCat abgewickelt.

ScanLoot ist ein Eigenprodukt von SaracAI. Wir zeigen es hier, weil es die typischen Bausteine einer modernen App vereint: Kamera, KI-Erkennung, eigenes Backend, Abos und die Veröffentlichung in zwei Stores.

Wie funktioniert eine App, die Sammelkarten per Kamera erkennt?

Der Nutzer fotografiert eine Karte mit der Smartphone-Kamera. Die App schickt das Bild an ein eigenes Backend, das die Karte mit einem KI-Modell (Gemini von Google) erkennt. Das Ergebnis erscheint anschließend in der App.

Was war die Idee hinter ScanLoot?

Sammler haben oft viele Karten und wollen wissen, was sie besitzen, ohne jede Karte von Hand einzutippen. Ein Foto soll reichen, um eine Karte zu erfassen.

Daraus ergaben sich die Anforderungen:

  • schnelle Erkennung aus einem normalen Handyfoto
  • eine App für iOS und Android, nicht zwei getrennte Entwicklungen
  • ein Abo-Modell, das auf beiden Plattformen gleich funktioniert
  • klare Rückmeldung, wenn etwas dauert oder fehlschlägt, statt endlos drehender Ladeanzeigen

Was wurde gebaut?

Gebaut wurden eine Flutter-App für iOS und Android und ein Backend, das die Erkennung und die Kontodaten verwaltet. Die App ist im Apple App Store und im Google Play Store veröffentlicht.

Die Bausteine

BausteinUmsetzung
AppFlutter (Dart), eine Codebasis für iOS und Android
ErkennungKI-Bilderkennung über Google Gemini, angesteuert vom Backend
BackendEigener Dienst auf Railway
AbosRevenueCat für In-App-Abos in beiden Stores
VeröffentlichungApp Store Connect und Google Play Console, teilweise per Skript

Den Eintrag im App Store finden Sie hier: ScanLoot im App Store.

Warum läuft die Erkennung über ein Backend?

Der Zugang zum KI-Modell ist an einen kostenpflichtigen Schlüssel gebunden. Läge dieser Schlüssel in der App, könnte ihn jeder auslesen. Deshalb fragt die App das eigene Backend, und nur das Backend spricht mit dem KI-Dienst.

Das hat einen zweiten Vorteil: Das Backend kann Anfragen begrenzen, Fehler abfangen und die Erkennung später austauschen, ohne dass Nutzer ein Update installieren müssen.

Wie werden Abos auf zwei Plattformen verwaltet?

Apple und Google haben jeweils eigene Kaufsysteme mit eigenen Regeln. RevenueCat fasst beide zusammen: Die App fragt nur einen Dienst, ob ein Abo aktiv ist, egal auf welchem Gerät.

Für die Abos selbst müssen in beiden Stores Produkte angelegt und geprüft werden. Eine App mit Abo ist erst verkaufsbereit, wenn auch die Abo-Produkte freigegeben sind, nicht nur die App.

Was haben wir bei der Veröffentlichung gelernt?

Der Status „Bereit für den Vertrieb“ in App Store Connect bedeutet nicht automatisch, dass eine App im Store auffindbar ist. Bei ScanLoot fehlte nach der Freigabe zunächst die Länderverfügbarkeit, ein eigener Datensatz, der getrennt gesetzt werden muss.

Seitdem prüft ein Skript nach jeder Freigabe die typischen stillen Blocker:

  1. Länderverfügbarkeit gesetzt
  2. Preisplan vorhanden, auch bei kostenlosen Apps
  3. Abo-Produkte freigegeben
  4. Altersfreigabe vollständig beantwortet
  5. App öffentlich abrufbar, gegengeprüft über die öffentliche Store-Seite

Die Hintergründe dazu stehen im Ratgeber „App im Store nicht auffindbar“, verlinkt am Ende dieser Seite.

Welche Technik wurde eingesetzt?

ScanLoot nutzt Flutter für die App, ein Backend auf Railway, Google Gemini für die Bilderkennung und RevenueCat für Abos. Die Veröffentlichung läuft über App Store Connect und die Google Play Console, Prüfungen nach der Freigabe per Skript.

  • Frontend: Flutter und Dart
  • Backend: eigener Dienst, gehostet bei Railway
  • KI: Google Gemini für die Kartenerkennung
  • Bezahlung: RevenueCat, In-App-Abos über Apple und Google
  • Qualität: Zeitlimits und Abbruchmöglichkeit bei jedem Ladevorgang

Was ist das Ergebnis?

ScanLoot ist im App Store und im Google Play Store veröffentlicht und wird laufend weiterentwickelt. Nutzerzahlen, Bewertungen und Umsätze nennen wir hier nicht.

Für Kundenprojekte ist ScanLoot vor allem ein Nachweis, dass SaracAI eine App mit KI-Funktion, Backend und Abos von der Idee bis in beide Stores bringt. Mehr zur Entwicklung für Kunden finden Sie auf der Leistungsseite App-Entwicklung.

Häufige Fragen

Wo kann ich ScanLoot herunterladen?

Die iOS-Version steht im App Store unter apps.apple.com/de/app/id6764706177. Eine Android-Version ist im Google Play Store veröffentlicht.

Warum Flutter statt zwei getrennter Apps?

Mit Flutter entsteht aus einer gemeinsamen Codebasis eine App für iOS und Android. Das spart doppelte Arbeit bei Oberfläche und Logik.

Läuft die Erkennung auf dem Smartphone?

Nein. Das Foto geht an das eigene Backend, das die Erkennung über Gemini anstößt und das Ergebnis an die App zurückgibt. So bleibt der API-Schlüssel auf dem Server und nicht in der App.

Wie viele Nutzer hat ScanLoot?

Nutzer- und Umsatzzahlen veröffentlichen wir nicht. Die Seite beschreibt Aufbau und Technik der App.

Kann SaracAI eine ähnliche App für mein Unternehmen bauen?

Die Bausteine aus ScanLoot, also Kamera, KI-Erkennung, Backend und Abos, lassen sich auf andere Aufgaben übertragen. Ob das für Ihren Fall passt, klären wir in einem Gespräch.