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Glossar

Was ist RPA?

Stand:

Kurz erklärt

RPA steht für Robotic Process Automation. Software-Roboter bedienen vorhandene Programme wie ein Mensch, indem sie klicken, tippen und Daten kopieren, und erledigen so regelbasierte Routineaufgaben ohne Eingriff in die Programme selbst.

RPA wird oft genannt, wenn Abläufe automatisiert werden sollen, für die es keine Schnittstelle gibt. Der Eintrag erklärt, was die Technik leistet und wann andere Wege sinnvoller sind.

Was ist RPA?

RPA ist eine Technik, bei der ein Software-Roboter Handgriffe an der Benutzeroberfläche nachahmt. Er öffnet Programme, liest Felder, trägt Werte ein und speichert Ergebnisse, genau in der aufgezeichneten Reihenfolge.

Der Roboter braucht dafür keine Programmierschnittstelle. Er arbeitet an derselben Oberfläche wie ein Mensch, die API bleibt unberührt.

Wie funktioniert RPA?

Ein Ablauf wird entweder aufgezeichnet oder in einem Editor aus Bausteinen zusammengesetzt. Danach läuft er auf einem Rechner oder in der Cloud, ausgelöst per Zeitplan, Ereignis oder Knopfdruck.

  1. Ablauf aufnehmen oder modellieren
  2. Regeln für Ausnahmen festlegen
  3. Roboter auf einem Rechner oder Server starten
  4. Ergebnisse und Fehler protokollieren

Hersteller wie Microsoft dokumentieren dies in Produkten wie Power Automate für Desktop.

Wann eignet sich RPA?

RPA passt zu stabilen, regelbasierten Aufgaben mit strukturierten Daten, etwa dem Übertragen von Werten zwischen zwei Programmen. Es passt weniger, wenn sich Oberflächen oft ändern oder Inhalte unstrukturiert sind, zum Beispiel freie Texte in E-Mails. Dann kann eine Kombination mit einem Sprachmodell helfen.

Worin unterscheidet sich RPA von Prozessautomatisierung?

Die Prozessautomatisierung ist der Oberbegriff, RPA eine mögliche Technik darunter. Wo Systeme eine Schnittstelle anbieten, ist der direkte Weg über die API meist robuster, weil kleine Änderungen an der Oberfläche den Ablauf nicht stören. RPA ist oft eine Übergangslösung für Programme ohne Schnittstelle.

Zu den Risiken zählt die Pflege: Ändert ein Hersteller das Aussehen eines Programms, muss der Roboter angepasst werden. Zugangsdaten der Roboter sollten wie die eines Mitarbeiters verwaltet werden, mit eigenen Rechten und Protokollierung.

Ob RPA im Einzelfall richtig ist, hängt von Systemen, Datenmengen und Wartungsaufwand ab. Der Ratgeber zu RPA einfach erklärt geht darauf näher ein.

Welche Quellen belegen das?